Als Azubi ins Ausland

Eine Lehre vor der Haustür, aber gleichzeitig auch mal große, weite Welt schnuppern, das wäre doch ganz schön, oder?

Der Präsident der Dortmunder Handwerkskammer Berthold Schröder ermuntert jedenfalls Azubis und Betriebe, Auslandspraktika zu machen bzw. anzubieten: „Ich kann jedem Azubi nur empfehlen, diese Chance zu nutzen. Und jedem Unternehmer, seinen Lehrlingen einen solchen Aufenthalt in einem anderen Land zu ermöglichen.“

Gute Fremdsprachenkenntnisse, Einblicke in andere Arbeitswelten, interkulturelles Know-how: Wer auf dem Arbeitsmarkt besonders punkten möchte, sollte unbedingt ein Auslandspraktikum ins Auge fassen. Denn: Es ist der perfekte Rahmen für Auszubildende, die international interessiert sind und gern auch jenseits der Landesgrenzen handwerklich dazulernen möchten.

Möglich macht dies das Angebot „Let’s go“, das sich im Rahmen des von der Europäischen Union durchgeführten „Erasmus+“-Programms an Auszubildende richtet – sogar bis zu zwölf Monate nach der Abschlussprüfung. Man kann sich für drei Wochen einer Gruppe anschließen oder ein individuelles Praktikum in einem der 28 EU-Mitgliedsstaaten absolvieren. Zur Auswahl stehen aber auch Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei oder Mazedonien.

 

 

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