Grüßen leicht gemacht

Mit diesen Knigge-Tipps (= Tipps für gutes Benehmen) überstehst du die ersten Tage in der Ausbildung oder auch im Praktikum.

Ja, hallo erstmal. Ich bin der Simon/die Laura“: Mit so einer lockeren Begrüßung kommst du in den meisten Unternehmen nicht an. Natürlich ist das auch immer eine Frage der Unternehmenskultur: In Konzernen ist man eher förmlicher unterwegs und beim „Sie“, in der Werbeagentur geht es lockerer zu. Solange dir aber niemand das „Du“ anbietet, gehst du bei der Begrüßung lieber auf Nummer sicher.

Du gehst einen Flur entlang und kommst dir dabei komisch vor, jedem ins Gesicht zu sehen und ihn grüßen zu müssen? Also besser den Kopf senken und auf den Boden schauen, schnell vorbei, dann merkt es keiner? Die Nummer funktioniert nicht. Grüße lieber einmal zu viel als zu wenig, sonst hält man dich schnell für unfreundlich. Es muss ja nicht immer die komplette Grußformel sein („Guten Morgen, Herr Lehrer …“). Im Vorbeigehen genügen oft auch ein „Hallo“ und ein Lächeln. Du kannst auch nicht davon ausgehen, dass du zuerst gegrüßt wirst: Der Gruß wird vom Azubi erwartet!

Bei der Begrüßung mit Händeschütteln darf man ruhig mal kräftiger zudrücken. Nichts ist schlimmer als eine schlaffe Hand. Es dürfen beim Gegenüber natürlich nicht gleich die Knochen weiß hervortreten. Dynamisch ist das richtige Stichwort. Übrigens: Anders als beim normalen Grüßen geht die Initiative zum Händedruck vom Ranghöheren aus.

Komm deinem Gegenüber nicht zu nahe. Jeder Mensch hat eine gewisse Distanzzone. Die gilt es zu beachten. Wenn du jemandem gegenüber oder vor seinem Schreibtisch stehst, um ihm die Hand zu geben: Halte mindestens eine Armlänge Abstand!

 

 

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