Pimp your style

Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch? Gratulation! Unsere Checkliste hilft dir dabei, dein Styling (und mehr) richtig vorzubereiten.

(spätestens) 2 bis 3 Wochen vorher

Du hast noch keine Bewerbungsklamotten? Dann wird es jetzt höchste Zeit, loszuziehen. Deine normale Schulkleidung wird in aller Regel nicht bewerbungstauglich sein: T-Shirt mit Print, Jeans mit ausgebleichter Optik und Sneakers kommen bei Personalchefs in der Regel nicht gut an. Ausnahme: Du bewirbst dich beim kleinen Betrieb um die Ecke oder für einen Industrie-Job, in dem man weder Worte noch Kleidung auf die Goldwaage legt. Obwohl: Auch da zählt der erste Eindruck mehr, als man denkt. Zum Shoppen solltest du aber nicht die Freundin oder den Freund mitnehmen, auch nicht Mama oder Papa, sondern jemanden, der dir nicht zu  nahesteht. Vielleicht hat ja die Tante oder der Cousin eher genug Distanz, dir zu einem Outfit zu verhelfen, dass 1. zur dir passt und 2. dem Personalchef bzw. der Personalchefin angenehm auffällt. Mache mit ihnen einen Termin aus. Achtung: Da brauchst du sicher mehr Vorlauf als bei Freunden oder den Eltern.

 

1 bis 2 Wochen vorher

Friseurbesuch nötig? Lass dir die Haare nicht auf den letzten Metern vorm Vorstellungsgespräch schneiden. Erfahrungsgemäß fühlt man sich ein paar Tage nach dem Friseurbesuch wieder mehr wie man selbst. Falls die Farbe zu intensiv oder der Schnitt zu kurz ist, kann bis zum Termin noch ein wenig Gras drüber wachsen.

 

1 Woche vorher

Unterlagen checken! Zum Vorstellungsgespräch solltest du deine Bewerbungsunterlagen noch einmal in ausgedruckter Form vorliegen haben. Falls du schon einen Satz bereitgelegt hast: Ist er fettfingerfrei und hat keine Eselsohren? Sonst nochmal kopieren. Bewerbungsunterlagen am besten in einem kleinen, festen Mäppchen (keine Klarsichthülle!) mitnehmen. In welche Tasche passen die Unterlagen? Jetzt kannst du auch schon mal die Accessoires rauslegen!

 

3 Tage vorher

Überprüfe dein Outfit: Muss es noch mal gewaschen werden? Sind alle Knöpfe am Jackett? Geht der Reißverschluss gut zu? Zur Not ist ein SOS-Auftritt bei der Änderungsschneiderei gefragt. Wichtig: Auch die Schuhe kontrollieren, von Schmutz befreien (auch an der Sohle!) und polieren. Oben hui, unten pfui – nicht mit dir!

 

2 Tage vorher

Du leidest unter Pickeln? So schlimm ist es sicher nicht, aber wenn du dich unwohl fühlst, solltest du die Haut jetzt ausreinigen. Dann hat sie bis zum Vorstellungsgespräch genug Zeit, sich zu beruhigen. Auch Augenbrauen sowie – Jungs, aufgepasst – Härchen an der Nase und am Ohr sollte man jetzt auszupfen und nicht später. Denn solche Eingriffe reizen die Haut.

 

1 Tag vorher

Outfit rauslegen und ggf. bügeln. Irgendwo ist immer eine Falte. Tipp: Achte schon beim Kauf darauf, dass du zu knitterarmen Materialien greifst, gerne auch zu Stretch. Denn nichts ist schlimmer, als sich in der ohnehin ungewohnten Atmosphäre eines Vorstellungsgesprächs auch noch eingezwängt zu fühlen. Zusammenstellung des Outfits prüfen: Gürtel und Strümpfe aussuchen!

 

am Tag selbst

Duschen und eincremen (mit dezentem Duft – eine „Wolke“ schreckt jeden ab), Haare waschen und stylen – das versteht sich von selbst. Mädels schminken sich sowieso – aber auch hier gilt: Nicht zu dick auftragen. Augenbrauen-Balken sind tabu, zu grelle Lippenstifte auch. Ohne Contouring geht für die Party nichts, aber fürs Vorstellungsgespräch gilt: Finger weg von zu vielen Hilfsmitteln. Wimpern dezent tuschen – falsche Wimpern sind ein No-Go.

Auch Jungs dürfen jetzt ruhig zur Kosmetik greifen: Rasieren ist Pflicht, eine Creme beruhigt die Haut. Wichtig: Keine neuen Cremes testen! Hinterher verträgst du sie nicht und sitzt mit kleinen Pusteln im Gespräch. Ideal sind Abdeckcremes, die auch Rötungen verschwinden lassen.  Und was ist mit Schmuck? Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

 

 

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