Sie hat’s geschafft

Nur zwei Jahre nach dem Ende ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau betreut Maria Voßelmann, 24, heute ihren eigenen Kundenstamm bei der Vereinten Volksbank in Bottrop – und ein Studium macht sie obendrein noch. Wie es dazu kam, hat sie der Treffer-Redaktion erzählt.

Kunden bei der Eröffnung eines Kontos richtig beraten, Daueraufträge anlegen, Kontoauszüge erläutern: Schon nach einem Jahr im Beruf beherrschte Maria Voßelmann alle Aufgaben rund um Kontoführung und Zahlungsverkehr in „ihrer Filiale“ aus dem Effeff. „Mir hat es viel Spaß gemacht, die Kunden in der Filiale zu bedienen – aber als mein Chef Anfang des Jahres auf mich zukam und fragte, ob ich mir auch eine Beratungstätigkeit hinter den Kulissen vorstellen könnte, habe ich sofort ja gesagt“, erinnert sich die 24-Jährige aus Kirchhellen. „Das war natürlich auch eine tolle Bestätigung und Wertschätzung meiner Arbeit.“
„Hinter den Kulissen“, das heißt: Die Bankkauffrau steht heute nicht mehr in der Filiale, sondern hat ein eigenes Büro, in dem sie Kunden berät. Die größte Veränderung ist allerdings eine, die man nicht auf den ersten Blick sieht: Maria Voßelmann betreut jetzt einen festen Kundenstamm und das Beratungsspektrum ist ein anderes: Kredite, Versicherungen und Geldanlagen sind heute die Themen im Gespräch mit den Kunden. Das erfordere schon ein anderes Arbeiten, sagt die 24-Jährige: „Wenn ich früher für einen Kunden ein Konto eingerichtet habe, dann war der Fall damit erledigt. Eine Kundenberatung ist aber nicht von heute auf morgen erledigt – und oft kommen im Gespräch mit dem Kunden auch noch weitere Themen zur Sprache. Damit habe ich einen ganz anderen Blick auf den Kunden und begleite ihn langfristig bei seinen persönlichen Geldangelegenheiten – vom Hausbau bis zur Rente. Um da den Überblick zu behalten, muss man schon gut organisiert sein.“
Auf ihre neuen Aufgaben hat die Bank Maria intensiv mit Seminaren und Schulungen, in denen Beratungssituationen trainiert wurden, vorbereitet. Denn: „Ich trage schon einiges mehr an Verantwortung als früher. Unsere Kunden vertrauen uns, weil sie wissen, dass sie sich auf uns verlassen können – und diesem Anspruch will und muss ich natürlich gerecht werden.“ Dabei kann sie sich immer auf ihr Team verlassen: „Hier ziehen alle an einem Strang und halten sich gegenseitig den Rücken frei.“
Im März dieses Jahres hat die Kirchhellenerin im BankColleg in Münster zudem eine Weiterbildung zur Bankfachwirtin begonnen. Der Studiengang ist auf vier Semester ausgelegt: mit Präsenzseminaren am Wochenende, dem einen oder anderen Webinar unter der Woche – und auch mit Hausaufgaben, die neben der Arbeit erledigt werden müssen.
Ist das nicht ganz schön viel Stress? „Nein, das ist alles machbar“, lacht Maria. „Denn
das, was ich im Studium lerne, kann ich ja gleich in der Praxis anwenden. Da wird das
Lernen zum Selbstläufer. Außerdem unterstützen mich die Bank und mein Team großartig!“

 


Wer? Vereinte Volksbank eG Dorsten, Kirchhellen, Bottrop

Was? Die Vereinte Bank bietet alle Finanzdienstleistungen aus einer Hand an. Ihr Geschäftsmodell ist einzigartig in der Bankenwelt, denn die Bank gehört ihren Mitgliedern. Zusammenarbeit und solidarisches Handeln sind deshalb die Basis für einen gemeinsamen Erfolg – nach dem Motto: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Wo? Die genossenschaftliche Bank wurde bereits 1897 gegründet und beschäftigt heute 261 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende. Sie betreuen in 15 Geschäftsstellen rund 70.400 Kunden.

Infos unter www.vereinte-volksbank.de

 

 

Fotos: Vereinte Volksbank eG